Archiv für den Monat: Juni 2006

Mann erstochen worden

Ein 34-jhriger Mann war mit seinen beiden Kindern im Auto. Er wollte die beiden auf eine Geburtstagsparty bringen. Noch bevor der 34-jhrige den Wagen verlassen konnte, strzte sein Bruder auf ihn zu und begann zu streiten. Noch whrend des Streits rammte der Bruder dem Familienvater ein Messer in den Oberschenkel und verletzte ihn lebensgefhrlich. Vergeblich versuchten die rzte den Mann zu retten. Nach dem tatverdchtigen Bruder wird nun gefahndet.

Quelle: wdr.de

Die Räuber feat. Schiller

Ein interkulturelles Außenprojekt des Theaters Oberhausen in Kooperation mit dem Haus der Jugend, dem Migrationsrat, der Musikschule Oberhausen, dem Zentrum Altenberg und Mersin, der Partnerstadt Oberhausens.

Vor 230 Jahren schrieb Friedrich Schiller sein Sturm-und-Drang-Drama „Die Räuber“, doch die gesellschaftliche Brisanz des Stoffes ist bis heute aktuell. Hohe Jugendarbeitslosigkeit, die verstärkt Jugendliche aus Migrantenfamilien trifft, schafft ein soziales Klima, in dem viele Jugendliche nur Gewalt und Verbrechen als Lebensmöglichkeit sehen.

In dem Theaterprojekt „Die Räuber. Featuring Schiller“ erarbeiten Ensemblemitglieder zusammen mit Jugendlichen aus türkischen, russischen, polnischen und deutschen Familien eine Aufführung von Schillers „Die Räuber“. Mit diesem Projekt will das Theater sich als Ort der gesellschaftlichen Auseinandersetzung auch Jugendlichen anbieten, die bisher keine Theatergänger waren.

Ab Juni im Zentrum Altenberg.

Centr.O

Das Centr.O ist wohl jedem, der im Ruhrgebiet lebt ein Begriff. Ein riesiger Konsumtempel, errichtet auf einem ehemaligen Industriegelände der Thyssen AG. Aus dem Boden gestampft und völlig ohne flair. Es reiht sich Geschäft an Geschäft, im Prinzip dieselben Läden wie in den Fussgängerzonen großer Städte. Die schwedischen Ausbeuter H&M sind dort genauso vertreten wie die braune Metro AG in Form von Saturn. Wäre kein Dach drüber, wüsste man nicht in welcher Stadt man ist. Als Sahnehäubchen hat man die KillerCola Fressoase ans Ende gesetzt. Ca. 500 Stühle, Lärm ohne Ende, gemütlich ist was anderes. Rund um das Gelände, geht die Plastikwelt noch weiter, in Form von Parks und Kitsch Kneipen ohne jeglichen Wohlfühlfaktor.
An Samstagen, sowie holländischen Feiertagen sollte man als Ortskundiger einen grossen Bogen um das Centr.O machen, wenn man nicht darauf steht geschoben zu werden. Solche Dinger passen einfach nicht ins Ruhrgebiet. Support your local Innenstadt!

Oberhausen, dein Nachtleben

Das Nachtleben in Oberhausen lässt für die Zielgruppe der 25-35 jährigen arg zu wünschen übrig, wenn man gerne Musik abseits des Mainstreams hört. Es gibt leider keine Alternative, als auf Nachbarstädte auszuweichen, die in diesem Bereich durchaus mehr zu bieten haben. Neben der völlig verdrogten Turbinenhalle Atmosphäre und dem „Kindergarten“ Altenberg gibt es im Prinzip nichts wo man hingehen kann. Das ehemalige Old Daddy ist seit langem geschlossen. Das Druckluft sticht da erfreulicher Weise ein bisschen heraus. Es finden dort gute Konzerte statt und ein kleiner Biergarten ist auch vorhanden. Schade, das die Stadt sich nicht mehr darum kümmert als nötig. Der angrenzende Bauwagenplatz wurde geräumt, trotz mehrere Protestaktionen. Solche kleinen Oasen müssen erhalten bleiben da sie wichtig sind für Städte. Aber wie so oft, hat man das Gefühl, das solche Einrichtungen nicht in das bürokratische Gefüge einer deutschen Stadt passen. Man kann nur hoffen, dass sich in dieser Richtung mal etwas tut.

Olga rockt

Das Festival Olga’s Rock steht vor der Tür und feiert dieses Jahr sein siebten Geburtstag. Am 11. und 12. August findet es wie gewohnt auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenausstellung In Oberhausen-Osterfeld statt. Das Line Up kann sich sehen lassen. Unter anderem treten dort Turbostaat, Heartbreak Motel, The Go Faster Nunns und das Ruhrpott Konglomerat Sondaschule auf. Das ganze kostet auch dieses Jahr keinen Cent. Bei gutem Wetter wird es wie jedes Jahr schwer einen guten Platz vor der Bühne zu ergattern, da sich das Festival einen guten Ruf bis weit über die Stadtgrenzen hinaus „erarbeitet“ hat. Für weitere Infos, wie z. B. Anfahrt, eine Fotogalerie usw. kann man auch die Internetseite von Olga besuchen.